Mehr Qualität und Effizienz durch neue XL UHD TVs?

Mehr Qualität und Effizienz durch neue XL UHD TVs?

Kurz vor Weihnachten stellt sich für den einen oder anderen Haushalt wiederum die Frage, ob ein neues TV-Gerät unter dem Weihnachtsbaum Platz finden soll. Beim Ersatz des altgedienten Röhrengerätes oder Flat-TVs der ersten Generation gilt es zu klären, welches neue Gerätemodell optimale Bildqualität bietet und gleichzeitig energieeffizient ist.


Insbesondere bezüglich des Energieverbrauchs war der Trend der letzten Jahre überwiegend erfreulich. Lag der Energiebedarf bei großformatigen Plasma-TVs der ersten Generation noch bei gut und gerne 300-400W, so begnügten sich großformatige LED-TVs der vorletzten Generation mit nur noch 60-70W und erreichen damit bereits die Effizienzklasse A++. 

Derzeit scheint das Pendel teilweise wieder in die Gegenrichtung auszuschlagen. Neue großformatige UHD curved TVs verbrauchen im Standardbetriebsmodus 150-200W und erreichen damit nur Effizienzklasse B oder C. Damit liegt der errechnete Durchschnittsenergieverbrauch dann wieder bei 250-300 kWh/a bzw. bei ca. 10% des Stromverbrauches eines kleineren Haushaltes. 

Besondere Aufmerksamkeit ist beim Kauf von Plasma-TVs geboten, die derzeit offenbar eine kleine Renaissance feiern. Hier werden teilweise Geräte angeboten, die mit weniger ausgefeilten Features bereits rund 200W beanspruchen. Das ist im Vergleich zu Standard LED-Geräten vergleichbarer Diagonale um ca. 100W zu viel und auch im Vergleich zu den mit Smart-Features gespickten UHD-Schirmen ein deutlich zu hoher Energiebedarf. Plasmageräte kommen zumeist über Effizienzklasse B nicht hinaus und sind daher hinsichtlich des Stromverbrauchs grundsätzlich nicht empfehlenswert. 

Beim Kauf eines TV-Geräts lohnt sich somit ein genauerer Blick auf die Energieverbrauchsdaten und eine kritische Prüfung der zahllosen Gerätefunktionen, die bei Smart-TVs angeboten werden. UHD-Auflösung bringt beispielsweise für die meisten Anwendungen kaum Vorteile, da keine TV-Programme in diesem Format angeboten werden. Der Vorteil beschränkt sich auf ausgewählte DVD-Movies. Selbst das HD-Format wird heute von den TV-Programmen noch nicht voll ausgeschöpft. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche weiteren Extras wie 3D, Sprachsteuerung, interne leistungsfähige Prozessoren, Speicher und Netzwerkfunktionalität sowie hohe Audioleistung  etc. im Alltag tatsächlich genutzt werden. 

Man sollte daher schon vor dem Kauf eines neuen Geräte schon genau überlegen auf welche Features und Funktionen man verzichten kann oder sollte zumindest darauf achten, dass das Gerät der Wahl über einen entsprechenden Energiesparmodus verfügt, der zur Senkung des Energieverbrauches genutzt werden kann.

Zum Vergleich: 65" Schirme (LCD/LED) benötigen heute häufig nicht mehr als ca. 60-70W, smarte Curved UHD-Geräte hingegen 150 bis 180W. Je besser die Funktionalität des Gerätes auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmt, desto mehr Energie kann durch den Wegfall unnötiger/nicht genutzter Zusatzfeatures eingespart werden. Je nach Bedarf an Funktionalitäten lässt sich der Energieverbrauch durch die entsprechende Gerätewahl daher erheblich senken und damit auch Kosten einsparen. Darüber hinaus ermöglichen Energiesparfunktionen bei Geräten mit größerem Energiehunger häufig ein Absenken der Leistungsaufnahme auf 100W und weniger. Zum Zweck der Energieeinsparung werden beispielsweise Optionen wie Helligkeitsreduktion, automatische Helligkeitsanpassung, Standby-Funktion bei Inaktivität oder sensorgesteuerte Abschaltung (Bewegungsmelder) angeboten. Auch Backgroundfunktionen können häufig abgeschaltet werden, um den Stromverbrauch im Standby reduzieren. 
 
Broschüre zum Thema "Effiziente IT- und TV-Geräte"

Auf topprodukte.at finden Sie Produktlisten für: 

Mobil telefonieren ohne Gesundheitsrisiko

Mobil telefonieren ohne Gesundheitsrisiko

Mobiltelefone sind im Zeitalter der Smartphones allgegenwärtig. Angesichts unzähliger verfügbarer Apps und Sonderfunktionen sind Smartphones für viele Konsumenten heute unverzichtbare permanente Begleiter.



Energieverbrauch


Der Energieverbrauch von Handys ist aufgrund der energieorientierten Optimierung der Geräte relativ gering und bietet eher bescheidenes Potenzial für Einsparungen. Dennoch ist es sinnvoll, Hintergrundfunktionen, die man gegebenenfalls nicht benötigt und die mitunter erheblich am Akku zehren (z.B. GPS), abzuschalten.  

Vieltelefonierer sollten vor allem auch darauf achten, dass ihr Handy strahlungsarm ist. 

Die WHO schreibt einen maximalen Strahlungswert von 2W pro kg Körpergewicht vor (SAR-Wert). Dieser Maximalwert wird von den meisten Mobiltelefonen heute deutlich unterschritten. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass besonders bei häufigem und langem Telefonieren auf entsprechend niedrige Strahlungswerte geachtet werden sollte. Langzeiteffekte von Strahlungsexposition über mehrere Jahrzehnte hinweg sind noch kaum erforscht.

Es ist daher sinnvoll, die Belastung so gering wie möglich zu halten.  Strahlungsarme Mobiltelefone weisen SAR-Werte von weniger als 0,4W/kg auf und entsprechen der Belastungsklasse A nach NOVA-Klassifizierung (NOVA Institut, Schweiz) bzw. der Klasse topprodukt-Gold. Empfehlenswert sind Geräte mit einer Strahlungsemission gemäß Klasse A bzw. maximal Klasse B bzw. maximal 0,6 W/kg.  Einen Überblick zu strahlungsarmen Mobiltelefonen finden Sie auf unseren Produktlisten.

Für die Vermeidung unnötiger Strahlungsbelastung sollten auch einige Tipps zur Gerätenutzung berücksichtigt werden:
  • Nutzen Sie zuhause das Festnetztelefon, wenn Sie die Wahl zwischen Festnetz und Handy haben.
  • Verwenden Sie Head-Sets. Die Intensität der Felder nimmt mit der Entfernung von der Antenne stark ab. Durch die Verwendung von Head-Sets ist die
  • Telefonieren Sie möglichst nicht bei schlechtem Empfang. Je schlechter die Verbindung zur nächsten Basisstation ist, desto höher muss die Leistung sein, mit der das Handy sendet – und damit die Intensität des hochfrequenten Feldes. Ungünstig ist beispielsweise auch Telefonieren im Auto ohne Außenantenne. Die Autokarosserie verschlechtert die Verbindung und das Handy sendet deshalb mit einer höheren Leistung.
  • Nutzen Sie die SMS-Möglichkeiten, da Sie dann das Handy nicht am Kopf halten.
EU-Energielabel und Ökodesign für Warmwasserbereiter und –speicher

EU-Energielabel und Ökodesign für Warmwasserbereiter und –speicher

Der Bedarf an Wärmeenergie ist in Haushalten sehr groß (siehe Tabelle 1). Durch den Einsatz von effizienten Warmwasserbereitungsgeräten können hier leicht Einsparungen erzielt werden. 


Ein elektrischer Durchlauferhitzer (Zapfprofil S) der Energieeffizienzklasse A – welche ab 26.9 die höchste Klasse sein wird – verbraucht im Jahr etwa 436 kWh. Das entspricht Stromkosten von etwa 87 €. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse C arbeitet deutlich weniger effizient und benötigt bei denselben Betriebsbedingungen 520 kWh elektrischer Energie. Mit Einführung der Klasse A+ in zwei Jahren werden diese Unterschiede noch deutlicher ausfallen.

Tabelle 1: Durchschnittlicher Stromverbrauch für unterschiedliche Haushaltsgrößen in Österreich mit und ohne elektrische Heizung und Warmwasserbereitstellung

 Haushaltsgröße
 Ohne elektrische Hauptheizung & Warmwasserbereitung
 Mit elektrischer Warmwasserbereitung
 1 Person
 1.000 - 1.800
 1.700 - 2.900
 2 Personen
 1.800 - 2.900
 3.500 - 4.500
 3 Personen
 2.600 - 3.800
 4.700 - 6.200
 4 Personen
 3.200 - 4.400
 6.000 - 7.600
 Jede weitere Person
 + 500
 + 1.300

Bisher gab es noch keine Kennzeichnungspflicht für diese Gerätetypen. Um die Vergleichbarkeit der Geräte untereinander zu verbessern und so zur Anschaffung von effizienteren Geräten anzuregen, wird am 26. September ein neues Energielabel für Warmwasserbereiter und -speicher und für Raumheizgeräte eingeführt. Die Bewertung der Geräte erfolgt anhand einer Einteilung in sieben Effizienzklassen, von A bis G. Das neue Energielabel wird für alle Warmwasserbereiter gelten. Dazu gehören Durchlauferhitzer, Kleinspeicher, Wandspeicher, Warmwasser-, Wärmepumpen, Solarspeicher oder indirekte Speicher mit einem Volumen bis 500l und einer Leistung bis 70 kW.  
Energiesparen in der Weihnachtszeit

Energiesparen in der Weihnachtszeit

Genuss und Energiesparen – das passt auf den ersten Blick nicht zusammen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Jahr mit kleinen Tricks eine genussvolle Weihnachtszeit mit Energiesparen verbinden können.  



Lichterketten am Fenster und Vanillekipferl-Duft in der Nase - Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Wenn es um das besinnliche Fest geht, vergisst man schon mal auf die eigenen Prinzipien und sogar  Energiesparprofis werden nachlässig: Die Festbeleuchtung brennt rund um die Uhr und es werden bergeweise Geschenke gekauft. Dabei schließen sich Weihnachtstraditionen und Energiebewusstsein nicht aus. Der Klimaschutz, und damit das Energiesparen, muss nicht als Vorsatz für das neue Jahr aufgeschoben werden. Mit unseren Tipps kann man schon in der Weihnachtszeit damit beginnen:

Beleuchtung 

Lichterketten sollen Ihnen dabei helfen in Festtagsstimmung zu kommen? Dafür sind LED Lichterketten die stromsparende Alternative gegenüber jenen mit Glühbirnchen. Falls diese im Außenbereich eingesetzt werden, sollte geprüft werden, ob die Lichterketten dafür geeignet sind. Empfehlenswert ist, eine Zeitschaltuhr einzusetzen, damit die LED-Lämpchen nicht rund um die Uhr betrieben werden. Am schönsten ist doch der Moment, in dem man sie angehen sieht.   


Schenken und Beschenkt werden 

Old but Gold? Das gilt nicht nur für Weihnachtslieder. Geschenke vom Flohmarkt oder aus Second-Hand Shops schonen das Klima und sind oft sogar Unikate. Oder auch Up-Cycling gibt gebrauchten Dingen eine zweite Chance. Außerdem muss es nicht immer etwas Eigenes sein, wie wäre es zum Beispiel mit Kinogutscheinen, statt eines neuen Fernsehers – so kann man auch etwas gemeinsame Zeit verschenken.

Ihr Herzenswunsch ist dennoch ein neuer Fernseher um Ihren alten stromfressenden (Plasma-)TV zu ersetzen? Suchen Sie doch auf topprodukte.at nach einem Fernseher der höchsten Effizienzklasse, bevor Sie Ihrem persönlichen Christkind diesen Wunsch flüstern. Dann zieht dieses Geschenk auch keine hohen Stromrechnungen im kommenden Jahr nach sich.

Das Smartphone, dass letztes Jahr unterm Weihnachtsbaum lag, kann Ihnen heuer die Weihnachtseinkäufe erleichtern! Nutzen Sie doch die kostenlose Smartphone-App „ecoGator“ um das sparsamste Gerät zu finden. Die Scanner-Funktion hilft Spontanen dabei, direkt im Geschäft mit Hilfe des Energielabels das sparsamste Gerät zu finden. So zahlen weder das Klima noch die Beschenkten drauf. 

Da ein Großteil der Energie von IT und Unterhaltungselektronik in deren Produktion gesteckt wird, sollte jedenfalls ein Gerät gewählt werden, dass lange Freude bereitet. Ganz Unabhängigen kann man auch schenkt statt einem neuen Gerät einen Reparaturworkshop schenken! 

Für eingefleischte Stromsparfans eignen sich natürlich auch Strommessgeräte oder Steckerleisten als Päckchen unter dem Weihnachtsbaum. Haben Sie das richtige Geschenk gefunden? Dann verpacken Sie dieses doch in Zeitungen oder wiederverwendbaren Säckchen, denn auch in den Verpackungen steckt viel Energie.   

Klimafreundliche Weihnachtsbäckerei 

Die besten Kekse, sind die Klassiker von der Oma? Dann machen Sie es ihr doch nach: Kekse aus regionalen Zutaten, am besten in Bio-Qualität, schonen das Klima. 

Beim Backen zahlen sich Heißluft und Umluft aus. Die Wärme verteilt sich dabei im Ganzen Backrohr, wodurch man mehrere Backbleche gleichzeitig backen kann. Für Kekse, die bei niedriger Temperatur getrocknet werden müssen, wie z.B. Busserl, eignet sich Nachwärme ganz besonders gut: Schalten Sie das Backrohr einige Minuten vor Backende aus und lassen Sie die Kekse durch die vorhandene Hitze fertigbacken. Für energiebewussten Bäcker und BäckerInnen, jeden Alters, heißt es vor allem: Geduldig sein. Das Backrohr erst zum Herausnehmen der Bleche öffnen, da sonst Wärme verloren geht und ständig zusätzliche Energie benötigt wird, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Für Backprofis zahlt sich womöglich sogar ein neuer, moderneHeißluftbackofen aus: Mit deren Hilfe kann man die Backtemperatur um 20 Grad mindern und oft ist nicht einmal mehr Vorheizen notwendig, weil die gewünschte Temperatur so schnell erreicht wird.   

Heizung 

Ein großer Anteil der im Haushalt eingesetzten Energie wird für die Heizung aufgewendet. Empfehlenswert ist eine Nachtabsenkung der Raumtemperatur, bzw. ein Zurückdrehen der Heizung, wenn die Wohnung in der Zwischenzeit nicht genutzt wird, während wir durch die Winterlandschaft spazieren oder bei unseren Lieben zu Besuch sind. Auf das Lüften sollte nicht vergessen werden: Zwei Mal täglich kräftig durchlüften, aber die Fenster nicht gekippt lassen. Am besten gleich dauerhaft die Heizung um ein, zwei Grad senken, zusammenrücken und durch Spiele die Gemüter erhitzen!
Spielkonsolen

Spielkonsolen

Spielkonsolen sind seit Jahren der Dauerbrenner auf Weihnachtswunschlisten. Besonders in dieser Zeit des Jahres kämpfen die drei Konkurrenten Microsoft, Sony und Nintendo mit ihren aktuellen Modellen um die besten Verkaufszahlen. Doch worin unterscheiden sich X Box One, PS 4 und Wii U und worauf sollte man vor allem in puncto Energieverbrauch achten?



In Deutschland spielen 81 Prozent der 14-29 Jährigen digital. Dass Gaming aber schon lange kein Teenager-Phänomen mehr ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass auch in der Gruppe der 50- 64 Jährigen  25 Prozent Computer- oder Videospiele spielen. Im Schnitt spielen somit rund 40% der Deutschen. Auch wenn mittlerweile das Smartphone die beliebteste Gaming Plattform darstellt, spielen noch immer 43 Prozent auf einer Spielkonsole1.  

Im Bereich der Konsolen kämpfen seit Jahren die Konkurrenten Microsoft, Sony und Nintendo um die Markthoheit. Doch oft ist nicht so klar, auf Grund welcher Eigenschaften die einzelnen Konsolen mehr bzw. weniger verkauft werden. Hier kommt es, wie bei so vielen Dingen, zuletzt doch auf den individuellen Geschmack und die eigenen Anforderungen an eine Konsole an. Sollen hohe grafische Ansprüche erfüllt werden? Soll die Konsole Familien tauglich sein oder das Heimkino ersetzen? Neben diesen unterschiedlichen individuellen Ansprüchen, unterscheidet sich auch der Energieverbrauch bei allen Konsolen.   

Microsoft - X Box One 

Das aktuelle Microsoft Modell, die X Box One, punktet vor allem durch ihr breites Spektrum an Multiplattform-Titeln. Grafisch liegt die Konsole mit ihren Spielen, die großteils in 900p, wenige auch in 1080p dargestellt werden, im mittleren Bereich. Einen Vorteil stellt die Kompatibilität alter Spiele dar, sobald auf der X Box One ein Windows 10 Update erfolgt ist.2  In puncto Stromverbrauch stellt die X Box mit einem Jahresverbrauch von 233 kWh pro Jahr das Schlusslicht dar3. Dieser hohe Wert liegt vor allem am Standby-Modus wodurch ein schnelleres Hochfahren des Geräts und die Sprachsteuerung möglich sind. 

Sony – PS4 

Die PS 4, das aktuelle Modell von Sony stellt in Sachen Grafik noch immer den Spitzenreiter dar: Die meisten Spiele werden in 1080p beziehungsweise in Full-HD-Bildern dargestellt. Außerdem bietet die Konsole auch ein recht breites Spektrum an Multiplattform-Titeln. Einen Nachteil stellt die Inkompatibilität mit alten Spielen dar, diese können bisher auf der neuen Konsole nicht gespielt werden. Ein Streaming Dienst zum Spielen alter Spiele soll zwar angeboten werden, wann dies in Österreich der Fall sein wird, ist jedoch noch nicht klar.2 Sowohl international, als auch auf dem deutschen Markt, verzeichnet die PS4 im „Krieg der Konsolen“ die besten Verkaufszahlen. Im November 2015 meldete Sony insgesamt über 30 Millionen PS4 Konsolen an EndkundInnen verkauft zu haben, während Microsoft seit November 2014 keine Verkaufszahlen der X Box One mehr veröffentlicht4. Bezüglich Stromverbrauchs liegt die PS 4 mit 181 kWh pro Jahr im Mittelfeld3


Nintendo – Wii U 

Das aktuelle Modell von Nintendo, die Wii U, unterscheidet sich einerseits preislich von den anderen Geräten, da es das günstigste Modell darstellt, andererseits in seiner Zielgruppe: Nintendo möchte mit dieser Konsole vor allem Familien ansprechen. Dementsprechend ist die Konsole ideal für lokale Multiplayer und ist außerdem kompatibel mit den Spielen der letzten Generation. Grafisch bleibt die Wii U jedoch recht deutlich hinter den anderen Konsolen zurück. Im Gegensatz zu X Box und PS4 eignet sich die Wii auch nicht als Heimkino, da das Fernsehen  nur über Streaming Services möglich ist.2  Die Wii U ist die energieeffizienteste Konsole mit einem Energieverbrauch mit 37 kWh pro Jahr3

Stromverbrauch 

Neben diesen allgemeinen Unterschieden, zeigen sich auch im Bereich des Energieverbrauchs wesentliche Unterschiede ab. Hier kann vor allem die Wii U punkten. Diese verbraucht beim Spielen (34 W), beim Streamen (29 W) und auch im aktiven Standby-Modus (0,4 W) nur rund ein Drittel der Energie der anderen Konsolen. Die PS4 ist zwar in den Bereichen Spielen (122 W) und Streamen (89) negativer Spitzenreiter, hat aber einen wesentlich niedrigeren aktiven Standby-Verbrauch (8,4 W) als die X Box (15,7).3/5 Lässt man sich durch den Kopf gehen, wie viele Stunden die Konsolen im Stand-By Modus laufen, ist diese Zahl nicht unwesentlich. 

Einstellungen zum Stromsparen 

Bei diesem Vergleich wird deutlich, dass vor allem beim Standby-Modus Strom gespart werden kann. Das amerikanische Natural Resources Defense Council (NRDC) hat berechnet, dass einzig durch das Ausschalten der X Box One anstatt des aktiven Standby-Modus in Amerika rund 250 Millionen US-Dollar an Energiekosten gespart werden könnten.3 Und auch die EU hat die Hersteller aufgefordert in den nächsten Jahren die Energieeffizienz der Konsolen zu verbessern.6 Für einzelne Haushalte heißt das, dass durch den Umstieg von Standby- auf Energiespar-Modus, bzw. durch das Ausschalten (je nach Gerät) bis zu 14 Euro gespart werden können.
EU-Energielabel und Ökodesgin für Raum- und Kombiheizgeräte

EU-Energielabel und Ökodesgin für Raum- und Kombiheizgeräte

Mit dem bevorstehenden Herbstbeginn rückt auch die Heizsaison immer näher. Diese fällt in Österreich sehr unterschiedlich aus. Im langjährigen Mittel fallen beispielsweise in Wien (Messpunkt Innere Stadt) 177,2 und in Zwettl (Messpunkt Stift) 244,4 Heiztage an.



Als Heiztag wird ein Tag bezeichnet, an dem die Raumheizung verwendet werden muss um die Innentemperatur auf einem gewünschten Niveau zu halten. 

Dafür wird Wärme benötigt, die von unterschiedlichen Heizsystemen geliefert werden kann. Die Heizkosten, die von vielen Faktoren abhängig sind, schwanken je nach Wohnform und Bundesland ebenfalls sehr stark. Für eine Wohnfläche von 120m², die mithilfe einer Wärmepumpe beheizt wird, ist mit Kosten von rund 700 € zu rechnen. Durch den Einsatz von effizienten Heizgeräten können hier Energie und Kosten gespart werden. Die Berechnungen der EU gehen bis 2020 europaweit von jährlichen Energieeinsparungen von 1.900 PJ aus, was 45 Mio. Tonnen Rohöl-Äquivalenten entspricht. 

Am 26.9.2015 treten die entsprechenden Ökodesign- und Energielabel Verordnungen der EU für Raum- und Kombiheizgeräte in Kraft. Durch die Einführung des Energielabels soll die Vergleichbarkeit beim Kauf neuer Anlagen erleichtert werden und gleichzeitig wird ein Anreiz für die Hersteller geschaffen, vermehrt auf energieeffiziente Lösungen zu setzten. Welche Änderungen sich dadurch ergeben, soll nachfolgend dargestellt werden. 

In der Verordnung 813/2013 werden die Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Raumheizgeräten und Kombiheizgeräten mit einer Wärmeleistung von ≤ 400 kW festgelegt. Unter "Raumheizgeräten" versteht man Heizanlagen, die mittels eines wasserbetriebenen Zentralheizsystems zur Regulierung der Raumtemperatur eingesetzt werden. Ein Kombiheizgerät kann darüber hinaus noch zusätzlich Wärme für Warmwasserbereitung liefern. Diese Verordnung gilt unter anderem nicht für Heizgeräte für feste Brennstoffe und aus Biomasse hergestellte gasförmige oder flüssige Brennstoffe. Für Heizsysteme mit festen Brennstoffen trat eine entsprechende Verordnung am 28.4.2015 in Kraft. 


Energiesparende PCs und Notebooks – neue EU-Vorgaben und Energy Star-Kriterien

Energiesparende PCs und Notebooks – neue EU-Vorgaben und Energy Star-Kriterien

Erstmalig gibt es EU-weit verpflichtende Anforderungen für den Energieverbrauch von PCs, Notebooks und Servern sowie auch Kriterien für die Konsumenteninformation. Diese sorgen dafür, dass die Auswahl sparsamer Produkte einfacher wird.



Seit Juli ist eine neue EU-Verordnung in Kraft, die für neue PC-Modelle, Notebooks und Server Energieverbrauchskriterien vorschreibt und auch festlegt, welche energiebezogenen Produktinformationen dem Konsumenten zur Verfügung gestellt werden müssen. Damit wird es für den Konsumenten einfacher, energiesparende Produkte zu finden. Es wird vorgeschrieben, wie viel Strom Geräte zukünftig maximal verbrauchen dürfen und welche energierelevanten Informationen dem Konsumenten auf den Webseiten der Hersteller und in technischen Produktinformationen zur Verfügung gestellt werden müssen.

Konsumenten und professionelle Einkäufer dürfen somit davon ausgehen, dass zukünftig keine Geräte mehr angeboten werden dürfen, die exzessiv viel Strom verbrauchen. Konkrete Produktinformationen erleichtern darüber hinaus die Auswahl sparsamer PCs und Notebooks. Von den Herstellern muss zukünftig angegeben werden, wie viel Strom Geräte im Standby- und Leerlaufbetrieb benötigen und wie viel Energie im durchschnittlichen Betrieb pro Jahr verbraucht wird. Es empfiehlt sich daher beim Kauf eines neuen PC- oder Notebookmodells auf die angegebenen Verbrauchswerte zu achten. Der Stromverbrauch im Ruhe- bzw. Standby-Modus sollte bei sparsamen Geräten mittlerweile weniger als ein Watt betragen. Der Verbrauch im aktiven Betriebsmodus kann je nach benötigter Rechenleistung beträchtlich variieren. 

Für viele typische Anwendungen im Haushalt sind Notebooks mit sparsamen Prozessoren eine ideale Lösung. Das Abrufen von Mails, Surfen im Internet oder Verfassen von Text etc. benötigt nur wenig Prozessorleistung und kaum mehr Energie als der Leerlaufbetrieb des Computers. Sparsame Notebooks, die je nach Bedarf mit zusätzlichem Monitor und Tastatur ausgestattet werden können, sind dafür sehr gut geeignet. Solche Notebooks benötigen im Leerlaufmodus häufig bereits nur 10W oder weniger. Im Standardbetrieb (gemäß EU-Testmodus) fallen dann durchschnittlich lediglich ca. 20 kWh/Jahr an. Auch wenn man den Strombedarf für einen externen Bildschirm mit einrechnet, fallen im Durchschnitt in Summe kaum mehr als 30Watt an. 

Hochleistungsnotebooks und PCs mit mehreren Prozessorkernen und zusätzlichen Grafikkarten werden nur für Anwendungen mit größerer erforderlicher Rechenleistung benötigt (z.B. Bild- und Videoverarbeitung und Computerspiele etc.) benötigt. Bei solchen Geräten mit entsprechend hoher Rechenleistung kann der Energiebedarf dann auch bei 200 kWh/Jahr liegen und gegebenenfalls etliche Prozent des Haushaltsstromverbrauches ausmachen. Auch in dieser Kategorie lohnt es sich, auf entsprechend effiziente Geräte zu achten.

Neben der neuen EU-Verordnung zielt auch das EU/US Energy-Star-Programm darauf ab, energiesparende PCs und Notebooks zu promoten. Im Juni sind neu aktualisierte Kriterien für das freiwillig anzuwendende Energy Star-Label sind in Kraft getreten. Energy Star verfolgt grundsätzlich das Ziel, ungefähr die sparsamsten 20% der verfügbaren Gerätemodelle zu kennzeichnen. 

Sowohl die EU-Ecodesign-Verordnung als auch das Energy-Star-Programm sehen vor, dass der Konsument über Energiemanagementfunktionen der Geräte entsprechend informiert werden muss. Wirksame Energiemanagementfunktionen sorgen dafür, dass ein PC oder Notebook jeweils nur so viel Energie beansprucht, wie im Moment gerade benötigt wird. Obwohl Notebooks grundsätzlich für einen möglichst energiesparenden Batteriebetrieb ausgelegt sind, sollte über ein entsprechendes Energiemanagement beispielsweise auch gewährleistet werden, dass die Geräte auch im Netzbetrieb möglichst wenig Strom verbrauchen.

Fazit: Für viele Standardanwendungen im Haushaltsbereich sind sparsame Notebookmodelle mit genügsamen Prozessoren in Kombination mit einem externen Bildschirm häufig eine ideale Lösung. Bei der Wahl entsprechend effizienter Geräte sinkt der Energieverbrauch damit bereits auf ein sehr niedriges Niveau reduziert und fällt kaum noch ins Gewicht. Wird ein Hochleistungsnotebook oder PC benötigt, sollte besonders darauf geachtet werden, dass wirksame Energiemanagementfunktionen zur Verfügung stehen, die den Verbrauch je nach benötigter Rechenleistung möglichst weitgehend absenken.
 
Copyright © 2015. bingbong